Donnerstag, 23. November 2017

Die Presse berichtet über den Moritz - Die kleine Raupe Moritz

So schonend und sparsam wie ein Pferd. Dafür aber mit Funk und Winde: Wir waren mit der Fällraupe Moritz im Wald und haben sie im praktischen Einsatz beobachtet.


Es erinnert schon etwas an ein Rückepferd, wenn Martin Lautenschlager seinen Moritz im Wald ablädt. Moritz bewegt sich vorsichtig rückwärts von der Rampe des Sprinters und macht sich dann auf in den Wald, der Forstunternehmer geht zügig hinterher.
Martin Lautenschlager ist passionierter Waldbauer mit rund 80 ha Mischwald und betreibt zusammen mit seiner Frau Tina Voderholzer-Lautenschlager ein Unternehmen mit den Schwerpunkten Baumpflege und Gefahrbaumfällung in Nittenau bei Regensburg. Lautenschlager arbeitet „schon ewig“ im Wald. Den SKTSchein fürs Seilklettern in Bäumen hat er zusammen mit seiner Frau als einer der ersten bereits vor gut 20 Jahren gemacht (www.baumpflege-lautenschlager.de). Durch seine guten Kontakte zur Firma Pfanzelt, dem Hersteller der kleinen Rückeraupe, konnten die Lautenschlagers schon mit einem Vorserienmodell arbeiten. Offizielle Premiere hatte die kompakte Raupe mit Eintrommel-Winde und Funkfernsteuerung aufder KWF-Tagung im letzten Jahr.

Seinen Moritz – mit der 5 t-Winde ausgestattet – hat Martin Lautenschlager dann im Oktober 2016 gekauft. Bei unserem Ausflug zusammen mit Moritz in den Wald der Lautenschlagers wollten wir von dem Unternehmer-Paar wissen, warum sie sich für diese Technik entschieden haben. Wo liegen die Stärken und wo die Grenzen der immerhin 48 000 € teuren Maschine (Listenpreis ohne MwSt.)?




Schneller Transport

Natürlich ist Moritz nicht das einzige Gerät mit Winde im Betrieb. Der Unternehmer setzt vor allem auf den Systemschlepper Pm Trac. Doch bei einem Kundenradius von 150 km kommt der Traktor an seine Grenzen – die Anreise dauert sehr lange und weite Straßenfahrten kosten zudem Diesel und Verschleiß. Doch auf eine Winde kann der Unternehmer nur selten verzichten.
Mit dem Moritz ist er nun deutlich schneller unterwegs. Mit zwei Alu-Rampen klettert die Raupe schnell auf die Ladefläche des Mercedes Sprinter. Noch zwei Gurte einhängen und es kann losgehen. Auch über die Autobahn mit normaler Sprinter-Geschwindigkeit. Mit seinen knapp 1,4 t Kampfgewicht fährt der Moritz auch ohne Probleme legal auf größeren Pkw-Anhängern. Mittlerweile nehmen die Lautenschlagers Moritz routinemäßig zu fast allen Arbeitsaufträgen mit – man weiß ja nie.
Vor Ort ist die Maschine sehr mobil. Die beiden Gummiraupen-Laufwerke lassen sich wie bei einigen Minibaggern seitlich jeweils 20 cm weit ausschieben – schmal für enge Durchfahrten und breit für mehr Standsicherheit. So liegt die Außenbreite zwischen 1,10 m und 1,50 m. Damit können die Unternehmer auch Aufträge in großen Gärten oder entlang von Wanderwegen übernehmen, die für einen Seilschlepper tabu sind.
Pfanzelt hat das Laufwerk extra für die Fällraupe entwickelt: Die vordere Antriebsrolle ist nach oben verlegt. Dadurch kann Moritz besser klettern als z. B. ein Minibagger, bei dem alle Rollen der Raupe auf einer Höhe liegen. Der variable hydrostatische Antrieb hat zwei Bereiche. Die schnelle Stufe reicht von 0 bis 6,5 km/h. Das ist eine ordentliche Schrittgeschwindigkeit – wie beim Pferd.




Alles per Funk

Alle Funktionen lassen sich einfach per Funk steuern. Der Unternehmer trägt dazu das Steuerpult per Gurt vor dem Bauch. Für die Sicherheit sorgt dabei eine Totmannschaltung: Sobald man den Fahrhebel loslässt, stoppt Moritz. Die Steuerung regelt unter anderem auch die Motordrehzahl und die variable Seilgeschwindigkeit. Ferngesteuertes Starten und Stoppen des Motors sind ebenfalls integriert.
Praktisch finden die Unternehmer die Staukästen an beiden Seiten, die Ablage oben auf der Maschine und den Motorsägenhalter. Moritz trägt das komplette Werkzeug für den Arbeitstag einer Zweipersonen-Rotte bequem in den Bestand. Auch bergauf über Stock und Stein. Deshalb nehmen die Lautenschlagers ihren Moritz selbs bei einfachen Fällaufträgen fernab der Wege gerne einfach als Träger mit. Denn der Verbrauch des robusten Kubota-Diesels ist kaum der Rede wert. Bei einem normalen Einsatz begnügt er sich nach Erfahrungen von Martin Lautenschlager mit 10 bis 12 Liter am Tag. Der Motor arbeitet fast immer im niedrigen Drehzahlbereich und man hört ihn kaum. Nur wenn es richtig drauf ankommt, gibt man per Fernsteuerung Gas.
Die kleine Raupe bewegt sich im Bestand schonend. Den Bodendruck gibt Pfanzelt mit 0,3 kg/cm2 an – ein Pferd kommt auf rund 1,7 kg/cm2, ein Mensch bringt es auf 0,34 kg/cm². Nur bei engen Kurvenfahrten wühlen die Raupen den Boden oberflächig etwas auf. Kompakte Abmaße und die Wendigkeit sind für Martin Lautenschlager wichtige Vorteile: „So kann ich die Winde fast immer in idealer Position aufstellen. Die Umlenkrolle brauche ich kaum noch. Außerdem kann der Forstprofi mit dem Moritz auch bei nassen Bodenverhältnissen mit der Winde im Wald arbeiten, wenn der Rückschlepper nur mit mühsam aufgezogenen Ketten klar käme. Steht der Moritz passend, sichert Martin Lautenschlager ihn meist über Seilschlingen tief am nächsten Baum – vor allem wenn es um Sicherheitsfällungen geht. Dazu gibt es am Rahmen einfache, pilzförmige Ankerpunkte. Noch etwas rückwärtsfahren bis der Seilschlupf straff ist und dann die Bergstütze absenken. Jetzt kann die Winde ihre volle Zugkraft entfalten, ohne dass sich die Raupe Richtung Stamm bewegt. Das Anbinden am nächsten Baum ist erstaunlich schnell erledigt. Dadurch kann Pfanzelt das Maschinengewicht gering halten, ohne Zugkraft zu verlieren.
Im Bestand schlagen die Lautenschlagers den zu fällenden Baum per Schubgestänge möglichst hoch an (Königsbronner Anschlagtechnik). Die Winde bietet 120 m Seil (10,5 mm). Optional gibt es auch eine Seileinlaufbremse zum straffen Auftrommeln. Außerdem kann die Winde durch ihren hydraulischen Antrieb auch rückwärts laufen. So seilt sich der Moritz in steilen Lagen selbst ab.
Bei unserem Besuch unterstützte der Moritz s ouverän beim F ällen einer Fichte und einer Kiefer, die sich in den Ästen ihrer Nachbarn aufgehängt hatten.
Das Unterstützen beim Fällen ist die Hauptaufgabe von Moritz. Unternehmer Lautenschlager sieht hier künftig einen höheren Bedarf in der Branche, wenn die Gassenabstände für die Harvester wachsen und Stämme in Richtung Gasse zugefällt werden müssen.




Leichtes Rücken

Die kleine Raupe auch leichtere Rückeaufgaben übernehmen, was uns Martin Lautenschlager auch vorgeführt hat. Durch geschicktes Manövrieren kann er mit dem Schild die Stämme in Grenzen auch poltern. Zum Anschlagen fährt er gerne an die Stammabschnitte heran und hängt die Chokerkette direkt in die Kettenfalle oben an der Bergstütze ein. Das schont das Windenseil und bringt den Stamm möglichst dicht an die Maschine.
Was wichtig ist, denn durch das begrenzte Gewicht und die kompakten Abmaße bäumt sich Moritz bei zu großen Kalibern schon mal auf. Dass die Raupe hier manchmal an ihre Grenzen kommt, ist auch dem Hersteller bewusst.
Deshalb nennt er die Maschine schließlich Fällraupe und nicht Rückeraupe. Künftig soll es aber auch eine Version mit hydraulisch nach vorne ausschiebbarem Frontgewicht (100 kg) geben, der Listen Aufpreis dafür liegt bei 684 €.
Außerdem hat Pfanzelt eine Version entwickelt, bei der sich Winde plus Bergstütze per Schnellverschluss abbauen lassen. In dieser Ausführung
wird der Moritz dann eine mechanische Zapfwelle haben und z. B. ferngesteuerte Mulchereinsätze an Böschungen übernehmen. Mit dieser 7000 € teuren Sonderausstattung lässt sich die Auslastung mitunter steigern. Auch wenn der Moritz der Lautenschlagers diese Ausstattung noch nicht an Bord hat: Unter dem Strich hat die Vielseitigkeit der kleinen Forstmaschine das Unternehmer Ehepaar auch so überzeugt. Sie nutzen den Moritz mittlerweile fast wie ein Schweizer Taschenmesser – nur mit Raupen, Fernsteuerung und Winde.


Guido Höner

Samstag, 1. Juli 2017

Die Presse berichtet über den neuen Felix - Bullige Schnauze

Die Fachzeitschrift Forst und Technik berichtet über die Präsentation des neuen Forstspezialschleppers Felix:


Am 27. April veranstaltete das BayWa Forstzentrum Lübben in Brandenburg seinen ersten Forsttechniktag. Der Höhepunkt des Tages war die Premiere der neuen Generation des Forstspezialschleppers Felix von Pfanzelt. Äußerlich kaum verändert, punktet er mit einem leistungsstarken Stage-4-Motor und mit einem rein hydraulischen Antrieb von Sauer Bibus.

Die Forstunternehmer und Förster strömten scharenweise in den Wald bei Fürstenwalde. Gelockt hatte sie einerseits schlicht die Neugier auf den ersten Forsttag der BayWa AG, andererseits wussten sie alle, dass womöglich der letzte Forsttag anstand, den Rolf Zimmermann organisiert hat. Um ihn kam bisher in der Region nicht herum, wenn es um das Thema Forsttechnik ging. 1991 gründete er in Radensdorf bei Lübben die Zimmermann GmbH, die im Forstbereich bis zu letzt Handels- und Servicepartner unter anderm der Firmen Pfanzelt, Valtra, HSM und Posch war.




War - denn diese Zeit ist vorbei, seit der 65-Jährige die Firma Ende 2016 an die BayWa AG verkauft hat, die das Unternehmen unter der Bezeichnung BayWa Forstzentrum Lübben weiterführt. Immerhin steht Rolf Zimmermann der Firma aber noch für einige Zeit als Werkstattleiter zur Verfügung.



Auf diese Weise erlebten die Gäste noch einmal einen typischen Zimmermann'schen Forsttag: Nach der Begrüßung marschierte er mit allen Gästen fünf vorbereitete Stationen ab, an denen er bzw. Hans-Jörg Damm von Pfanzelt Maschinenbau die Technik zunächst erklärten, ehe sie vorgeführt wurde. Nach dem Ausklang beim gemeinsamen Imbiss im Wald konnten sich die Besucher dann individuell mit den Maschinen beschäftigen. Zu sehen gab es - mit Unterstützung des Landesbetriebes Forst Brandenburg sowie der Forstunternehmen Siegfried Volgger und Udo Schellner - zwei HSM-Rückemaschinen, einen Pm Trac mit Rückeanhänger, den Seilkran Valentini 400 im Einsatz mit einem Schreitharvester von Menzi Muck, Brennholztechnik von Posch und die Wegepflegegeräte des Landesbetriebs.



Die Show stahl ihnen allen an diesem Tag jedoch die Premiere der neuen Generation des Forstspezialschleppers Felix. In den vergangen Jahren hatte Pfanzelt die Produktion der Rückemaschine reduziert, unter anderem weil neben der Anpassung des Motors an die Abgasnorm Euro Stage 4/Tier 4 final auch der S-matic-Antrieb von ZF zur Debatte stand - und damit eine komplette Neukonstruktion des Vorderwagens.



Der Vorderwagen


An den neuen Vierrad-Felix, die Pfanzelt bisher ausgeliefert hat, unter anderem an das Niedersächsische Forstamt Saupark, kann man das Ergebnis dieser Neukonstruktion jetzt studieren. Bei Motor setzte Pfanzelt weiterhin auf die Firma Deutz, verwendet jedoch erstmals ein Sechszylinderaggregat, das nun 6 l Hubraum und einen SCR-Katalysator für die Abgasnachbehandlung aufweist. Die Kunden können zwischen zwei Leistungsklassen wählen: möglich sind 133 kW mit 818 Nm Drehmoment (etwa soviel wie beim Vorgänger) oder 174 kW mit 1.072 Nm Drehmoment, jeweils bei 1.500 U/min. Bei der stärkeren Motorisierung macht sich das auch mit einer von 110 kN auf 142 kN erhöhten Zugkraft bemerkbar. Das hatten sich viele Kunden gewünscht. Optisch sieht der Vorderwagen dabei fast unverändert aus. Das ist auch kein Wunder, weil die luftgefederte Kabine von der Vorgänger-Generation übernommen wurde, ebenso wie die Felix-typische Motorhaube. Wer jedoch genauer hinsieht, erkennt, dass die sechs Zylinder und die Abgasnachbehandlung mit Katalysator und Urea-Tank doch mehr Raum gefordert haben. Um alle Komponeten unterzubringen, musste Pfanzelt die Motor- und Hydraulikkomponenten links und rechts jeweils um etwa 20 cm nach außen rücken. Insgesamt wirkt der neue Felix darum bulliger, ist aber insgesamt nicht breiter als zuvor. Weitere Änderungen betreffen den Hydrauliktank, den Pfanzelt im Heck weiter oben einbaut, um Platz zu schaffen für den Hydraulikblock des Rückekrans, der zuvor am Hauptarm montiert wurde.

Bezeichnet man den neuen Motor als Pflichtaufgabe, so war de neue Antrieb des Felix sicher die Kür. 2006 führte Pfanzelt als erster Hersteller bei einer Sorstspezialmaschine das sufenlose, leistungsverzweigte S-Matic-Getriebe von ZF ein. Damit verfügte die Maschine über einen hydrosatischen Antriebszweig für das Anfahren und die Rückearbeit. Bei Straßenfahrten schaltete sich dagegen der robuste mechanishe Antriebszweig ein.

Weil der Großhersteller bei der Weiterentwicklung des Getriebes nciht mehr auf alle Ansprüche eines kleinen Abnehmers Rücksicht nehmen konnte, wechselte das Allgäuer Unternehmen jetzt mit Sauer Bibus nicht nur den Lieferanten, sondern setzt auch auf einen rein hydraulsichen Antrieb mit der Bezeichnung "hydra2Power". Das Besondere dabei ist: Vorder- und Hinterachse werden über getrennte Hydraulikkreisläufe mit eignen, groß dimensionierten Hydraulikpumpen und -motoren angetrieben, die mti jeweils 147 cm³ bei 1.600 U/min eine Förderleistung von 235 l/min erreichen. Statt mit einer starren Kardanwelle sind Hinter- und Vorderachse hydrauisch gekoppelt, was zu einer Art Längsdifferenzial führt. Die Vorteile: Vorder- und Hinterwagen verspannen sich bei Kurfenfahrt nicht mehr, der Allrad bleibt permanent erhalten und der Zwangsschlupf wird vermieden. Gute Traktion bei hoher Bodenschonung sind die Folgen. Dabei kommt die Maschine immer noch auf 39 km/h Staßengeschwindigkeit, weil die Hydraulikmotoren mit 45° einen großen Verstellwinkel aufweisen. Im Arbeitseinsatz sorgt ein weiter Verstellwinkel dafür, dass bei niedrigen Drehzahlen ein hoher Wirkungsgrad erreicht wird, ein kleiner Stellwinkel ermöglicht dagegen eine hohe Drehzahl für die Straßenfahrt. Wie Peter Voderholzer von Pfanzelt Maschinenbau mitteilt, erhitzt sich die Hydraulik auch bei voller Fahrt und 1.600 U/min nicht. Abgestimmt wird der neue Antrieb über eine elektronische Steuerung, die ebefalls von Sauer Bibus stammt. Das macht sich in der Kabine durch ein neues Bedienterminal bemerkbar und durch andere Joysticks, mit denen der Fahrer nun auch vom Vorwärts- auf Rückwärtsfahrbetrieb umschaltet und den Drehsitz bedient.



Der Hinterwagen


Pfanzelt Maschinenbau bietet den Felix wie bisher als Vier- und Sechsradmaschine an, wobei jeweils drei Hinterwagen-Varianten zur Auswahl stehen: Ein fixer Hinterwagen mit kurzem Radstand (K), ein fixer Hinerrahmen mit langem Radstand (F) und ein variabler Kombiwagen (V), der um 1,2 m verstellt werden kann. Mit Hilfe einer Schnellwechselvorrichtung kann bei den Bauweisen F und V die Klemmbank gegen einen Rungenkorb ausgetauscht werden, sodass sich die Maschine für das Rücken von Kurz- und Langholz eignet. Beide bieten  zudemeinen höhenverstellbaren Rollenbock. Auf BayWa-Vorführung war eine Vierradmaschine mit fixem Radstand und langem Rahmen zu sehen (Felix 208 4WD F), die das Niedersächsische Forstamt Saupark wenige Tage vor der Vorführung erhalten hat. Sie ist mit ihrer Hinterradlenkung nicht nur unübertroffen wendig, sondern hat im Hundegang wegen ihrer versetzten Fahrspuren auch beim Bodenschutz Vorteile gegenüber anderen knickgelenkten Vierradmaschinen.

Beim Sechsrad-Felix (Felix 214 6WD) verbaut Pfanzelt im Hinterwagen weiterhin Boogieachsen von NAF.

Beide Maschinen sind mit Doppeltrommelseilwinden mit 2 x 8 t oder 2 x 10 t erhältlich und mit Rückekranen bis 90 kNm Bruttohubmoment, bis 36 kNm Schwenkmoment und bis 10 m Reichweite. Die Seilwinden werden jetzt allerdings nicht mehr mechanisch, sondern hydraulisch angetrieben, und für die Rückekrane verwendet Pfanzelt eine größere Hydraulikpumpe mit 270 l/min Förderleistung.



Fazit


Vom Grundkonzept und von der Gestalt her ist beim Felix alles beim Alten geblieben. Der Vierrad-Felix ist mit dem teleskopierbaren Hinterrahmen jetzt allerdings vielseitiger einsetzbar als zuvor. Mit dem leistungsstärkeren Motor haben beide Bauweisen deutlich mehr Kraft. Der neue hydrosatische Fahrantrieb von Sauer Bibus verspricht darüber hinaus eine bessere Geländegängigkeit und mehr Bodenschonung. Maschineneinsatzleiter Hermann Drees vom Forstamt Saupark ist von der Maschine dementsprechend sehr angetan.

Die BayWa hat also in ihrem einzigen reinen Forsttechnikstandort in Deutschland gleich eine interessante Forstmaschine mehr im Programm. Wie Geschäftsführer Reinhold Bichle mitteilte, wird die BayWa den Standort Lübben weiter ausbauen. Der Betrieb wird seit Januar von David Klotzsche in die BayWa-Organisation integriert, vor fünf Wochen wechselte zudem Daniel Germer von der nahegelegenen BayWa Vetschau nach Lübben, um den Service zu verstärken.



Oliver Gabriel

Freitag, 21. April 2017

Videotipp: Pm Trac im Rückeeinsatz

Pfanzelt Pm Trac 2385 4f im Einsatz beim Rücken von Buchholz in der Region Bielefeld

Mehr Informationen zum Pm Trac hier http://www.pfanzelt-maschinenbau.de/produkte/forstschlepper/pmtrac-iii.html?r=0



Donnerstag, 13. April 2017

Moritz im Einsatz - Vorliefern im Hang

Neben Ihrem Einsatz als Fällhilfe kann der Moritz Fr50 natürlich auch zum Vorliefern im Hang eingesetzt werden. In diesem Fall liefert der Moritz Fichten-Langholz aus dem Hang an eine Forststraße. Hier wird mit einem Pfanzelt Systemschlepper Pm Trac das Holz übernommen. Eine Einfahrt mit dem Pm Trac in den Bestand ist auf Grund einer steilen Böschung neben der Forststraße nicht möglich.



http://www.pfanzelt-maschinenbau.de/produkte/sonstiges/faellraupe-moritz-fr50.html?r=0

Dienstag, 21. März 2017

Internationaler Tag des Waldes


Heute, am 21. März, ist der internationale Tag des Waldes

... wusstet Ihr, dass die deutschen Wälder der Atmosphäre täglich insgesamt 600.000 Tonnen CO2 entnehmen. Im Holz seiner Bäume speichert der Wald 5,5 Milliarden Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases ... das ist eine Leistung, oder?







Fünf Fakten zum Wald

  1. Mit einer Gesamtwaldfläche von rund 11,1 Mio. Hektar (das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands) zählt Deutschland zu den waldreichsten Ländern der Europäischen Union. 
  2. Im Deutschen Wald gibt es insgesamt rund 90 Baum- und Straucharten. Die vier häufigsten Baumarten sind die Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. 
  3. Die Bäume in unseren Wäldern können über 50 Meter groß werden, die heimischen Laubbäume werden allerdings meist nicht höher als 40 Meter. 
  4. Insgesamt kommen in Deutschlands Wäldern 1.215 Pflanzenarten vor, darunter allein 90 verschiedene Baum- und Strauchartenarten sowie tausende unterschiedliche Tierarten, die meisten davon Insekten. 
  5. Jedes Jahr wachsen in den Deutschen Wäldern rund 110 Mio. Kubikmeter Holz nach. Das entspricht etwa vierzigmal dem Volumen der Cheops-Pyramide. Davon geerntet werden rund 64 Mio. Kubikmeter. Damit wird in Deutschland nach wie vor weniger Holz geerntet als im Durchschnitt pro Jahr nachwächst ein Indiz für die nachhaltige Forst- und Waldbewirtschaftung hierzulande. 


Quellen:

http://www.tag-des-waldes.de/fakten-zum-wald/

http://www.waldkulturerbe.de/fileadmin/SITE_MASTER/content/Dokumente/Downloads/Presse/DatenUndFakten_DerWaldInDeutschland.pdf

http://www.nabu.de/themen/wald/hintergrundinfos/13284.html

http://www.treffpunktwald.de/wald-online/gfx-300/Fakten-zum-Wald-Datenblatt.pdf?PHPSESSID=i6pkq1g75mpnfa4oa12mbli721

Johann Heinrich von Thünen-Instituts / vTI (2008): Inventurstudie 2008 und Treibhausgasinventar Wald, abrufbar unter: http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dn048141.pdf

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV): Entdecke den Wald Die Kleine Waldfibel, Bonn, 2012.