Freitag, 21. April 2017

Videotipp: Pm Trac im Rückeeinsatz

Pfanzelt Pm Trac 2385 4f im Einsatz beim Rücken von Buchholz in der Region Bielefeld

Mehr Informationen zum Pm Trac hier http://www.pfanzelt-maschinenbau.de/produkte/forstschlepper/pmtrac-iii.html?r=0



Donnerstag, 13. April 2017

Moritz im Einsatz - Vorliefern im Hang

Neben Ihrem Einsatz als Fällhilfe kann der Moritz Fr50 natürlich auch zum Vorliefern im Hang eingesetzt werden. In diesem Fall liefert der Moritz Fichten-Langholz aus dem Hang an eine Forststraße. Hier wird mit einem Pfanzelt Systemschlepper Pm Trac das Holz übernommen. Eine Einfahrt mit dem Pm Trac in den Bestand ist auf Grund einer steilen Böschung neben der Forststraße nicht möglich.



http://www.pfanzelt-maschinenbau.de/produkte/sonstiges/faellraupe-moritz-fr50.html?r=0

Dienstag, 21. März 2017

Internationaler Tag des Waldes


Heute, am 21. März, ist der internationale Tag des Waldes

... wusstet Ihr, dass die deutschen Wälder der Atmosphäre täglich insgesamt 600.000 Tonnen CO2 entnehmen. Im Holz seiner Bäume speichert der Wald 5,5 Milliarden Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases ... das ist eine Leistung, oder?







Fünf Fakten zum Wald

  1. Mit einer Gesamtwaldfläche von rund 11,1 Mio. Hektar (das entspricht knapp einem Drittel der Gesamtfläche Deutschlands) zählt Deutschland zu den waldreichsten Ländern der Europäischen Union. 
  2. Im Deutschen Wald gibt es insgesamt rund 90 Baum- und Straucharten. Die vier häufigsten Baumarten sind die Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. 
  3. Die Bäume in unseren Wäldern können über 50 Meter groß werden, die heimischen Laubbäume werden allerdings meist nicht höher als 40 Meter. 
  4. Insgesamt kommen in Deutschlands Wäldern 1.215 Pflanzenarten vor, darunter allein 90 verschiedene Baum- und Strauchartenarten sowie tausende unterschiedliche Tierarten, die meisten davon Insekten. 
  5. Jedes Jahr wachsen in den Deutschen Wäldern rund 110 Mio. Kubikmeter Holz nach. Das entspricht etwa vierzigmal dem Volumen der Cheops-Pyramide. Davon geerntet werden rund 64 Mio. Kubikmeter. Damit wird in Deutschland nach wie vor weniger Holz geerntet als im Durchschnitt pro Jahr nachwächst ein Indiz für die nachhaltige Forst- und Waldbewirtschaftung hierzulande. 


Quellen:

http://www.tag-des-waldes.de/fakten-zum-wald/

http://www.waldkulturerbe.de/fileadmin/SITE_MASTER/content/Dokumente/Downloads/Presse/DatenUndFakten_DerWaldInDeutschland.pdf

http://www.nabu.de/themen/wald/hintergrundinfos/13284.html

http://www.treffpunktwald.de/wald-online/gfx-300/Fakten-zum-Wald-Datenblatt.pdf?PHPSESSID=i6pkq1g75mpnfa4oa12mbli721

Johann Heinrich von Thünen-Instituts / vTI (2008): Inventurstudie 2008 und Treibhausgasinventar Wald, abrufbar unter: http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dn048141.pdf

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV): Entdecke den Wald Die Kleine Waldfibel, Bonn, 2012.

Mittwoch, 15. März 2017

Pfanzelt Moritz Fr50

Ihm Rahmen einer Kundenpräsentation erklärt Hans-Jörg Damm, Pfanzelt Werksbeauftragter, Details zur neuen Pfanzelt Fäll- und Vorlieferraupe Moritz Fr50.


Donnerstag, 26. Januar 2017

logLINE Rückeanhänger Testbericht


Im Frühjahr 2015 präsentiert, hat sich die logLINE Baureihe der Pfanzelt Rückeanhänger mittlerweile gut im Pfanzelt Produktprogramm eingefunden. Die drei Topmodelle mit Nutzlast zwischen 13 und 17 Tonnen versprechen kompromisslose Leistung und schlagkräftige Wirtschaftlichkeit sowohl auf der Forststraße als auch im Bestand. 

Im Sommer 2016 hat sich die Fachzeitschrift "Der fortschrittliche Landwirt" den Rückeanhänger in einem Praxistest genauer angesehen und dazu in der aktuellen Ausgabe einen ausführlichen Testbericht mit dem Titel Der Forstprofi veröffentlicht.









Folgende Punkte wurden von den Testern positiv bewertet:
  • robuste Bauweise
  • Funksteuerung
  • Rungenbänke ausziehbar
  • Hubkraft und Reichweite von Kran
  • geschützte Hydraulikleitungen
  • Standsicherheit durch Abstützung
  • gute Geländetauglichkeit
  • Wartungspunkte
  • rutschsicheres Podest


Der komplette Testbericht kann hier nachgelesen werden.



Mittwoch, 21. Dezember 2016

Reportage: Verkehrssicherung am Schloßberg

Die Pfanzelt-Fällraupe Moritz Fr50 im Praxiseinsatz


Die Fällraupe Moritz wurde erstmals auf der KWF-Tagung2016 im ostbayerischen Roding vorgestellt. Nur wenige Monatenach Markteinführung setzt der Baumpflege- und ProblemfällungsbetriebLautenschlager eine der Raupen in der Oberpfalz ein.

Der Schloßberg in Regenstauf, der sich rund 95 Meter über dem Regenfluß erhebt und dessen Gipfel früher eine stattliche, wehrhafte Burganlage krönte, ist heute mit Turm, Gaststätte und Schloßgarten ein vielfältiges Naherholungsgebiet. Vor wenigen Jahren wurden nach dem Konzept „Geschichte trifft Natur“ ein abwechslungsreicher und informativer Naturerlebnisraum mit gut ausgebauten Spazierwegen sowie ein neues Informationszentrum errichtet. Die Pflege und Verkehrssicherung der kilometerlangen Spazierund Wanderwege in dem rund 40 Hektar großen Gebiet sind eine Herausforderung.

Viele schmale Wanderwege

Der Unternehmer Martin Lautenschlager ist mit seinem Team seit über 20 Jahren mit der Pflege und Verkehrssicherung der Wege, Plätze und Häuser unterhalb des Schloßberges beauftragt. „Früher haben wir für die Seilsicherung bei Gefahrbaumfällungen einen Skidder oder einen Systemschlepper mit Seilwinde eingesetzt,“ erinnert sich Lautenschlager. „Die Einsatzmöglichkeiten der Großtechnik waren allerdings auf den schmalen Wanderwegen stark beschränkt, deswegen mußten häufig Bäume mittels Handseilzug oder Seilklettertechnik gefällt werden. Die Sicherung und der Abtransport des Stammaterials und der Äste waren dabei eine zusätzliche Herausforderung.“
Auf einem PKW-Anhänger lässt sich die Raupe einfach transportieren.

Für diese und weitere Einsätze bei Problemfällungen, bei denen eine Seilwinde benötigt wird, hat Lautenschlager vor kurzem in eine Pfanzelt- Fällraupe Moritz Fr50 investiert. Überzeugt hat ihn neben der kompakten Bauweise und dem geringen Eigengewicht auch das variable Fahrwerk. Alle diese Eigenschaften konnten bei einem Verkehrssicherungseinsatz auf dem Schloßberg anschaulich demonstriert werden. Dank der kompakten Abmessungen mit einer Länge von 2.200 Millimetern und einer Breite von nur 1.100 Millimetern sowie einem Gewicht von 1.400 Kilogramm läßt sich die Raupe einfach und flexibel auf einem Pkw-Anhänger zum Einsatzort transportieren. Einen zusätzlichen Schlepper muß Lautenschlager deshalb nicht mehr zu Arbeitsstelle fahren. „Das spart Zeit und Geld – außerdem können wir somit flexibler agieren und auch über Schnellstraßen und Autobahnen die Einsatzorte anfahren“, merkt Lautenschlager an.



Variables Fahrwerk

Nach dem Abladen fährt die Raupe auf dem schmalen Wanderweg zum Einsatz. Spätestens dabei wird klar, daß dieser Weg für einen Schlepper ungeeignet wäre. Der proportionale Fahrantrieb mit zwei Geschwindigkeitsstufen und einer Höchstgeschwindigkeit von acht Kilometer pro Stunde ermöglicht ein an die Gehgeschwindigkeit angepaßtes Fahren und ein zügiges Vorankommen: Bereits nach wenigen Minuten sind die 500 Meter Anfahrtsweg geschafft. Bevor die Seilarbeit beginnt, verbreitert Lautenschlager die variable Spur des Fahrwerkes. Für bessere Standsicherheit bei der Seilarbeit und beim Rücken im Hang kann das Raupenfahrwerk hydraulisch auf 1.500 Millimeter Außenbreite verschoben werden. Für den Transport und bei der Arbeit in engen Beständen wird das Fahrwerk wieder eingefahren.
Wenn die Fällraupe bei einem Einsatz den Weg verlassen muß, um einer Rückegasse zu folgen, kommt ihr der niedrige Schwerpunkt sowie das für diesen Einsatz angepaßte Fahrwerk mit einem Böschungswinkel von 45 Grad an Front und Heck zugute. Mit einen Bodendruck von 0,30 Kilogramm pro Quadratzentimeter läßt sich die Raupe auch problemlos auf sensiblen Böden einsetzen. Martin Lautenschlager hängt nun den ersten Baum für die Sicherheitsfällung an. Nachdem er die Raupe plaziert hat und sich das Polterschild fest in den vereisten Boden drückt, wird das Seil am Baum angebracht. Seilwinde und Fahrbetrieb bedient er anschließend über eine Funksteuerung, mit der sich alle Funktionen steuern lassen.

Ingesamt vier Ankerpunkte am Rahmen ermöglichen das Fixieren der Raupe im Gelände. Die Steuerung der Fällraupe erfolgt komplett über Funk.


Fünf Tonnen Zugkraft

Die Forstseilwinde der Fällraupe hat eine Zugkraft von 50 Kilonewton und eine Seilkapazität von 110 Metern. Für unterschiedliche Einsatzzwecke läßt sich die Geschwindigkeit variieren, zwei Geschwindigkeitsstufen sind über Funk vorwählbar. Professionell und mit höchster Sicherheit seilt Martin Lautenschlager mehrere Bäume um. Zwei große Kiefern neigten sich gefährlich über den Wanderweg und ließen sich nicht direkt fällen. Zudem mußte eine vom Borkenkäfer befallene Fichte entfernt werden. Im Anschluß werden die Stämme motormanuell aufgearbeitet und mit der Fällraupe zu einem Lagerplatz gerückt, von dem sie später abtransportiert werden. Jetzt wird ersichtlich: Der Moritz ist flexibel einsetzbar – neben der Arbeit als Fällhilfe läßt sich die Raupe auch bei Vorlieferarbeiten nutzen. Im Anschluß lädt Lautenschlager seine Arbeitsmittel wie Motorsäge, Kanister und weiteres Material wieder in die großen Staufächer der Raupe und fährt sie zurück zum Pkw-Anhänger. Es ist erst kurz vor Mittag und der Arbeitstag noch nicht beendet – eine weitere Sicherheitsfällung wartet in der Innenstadt von Regensburg.

Freitag, 5. August 2016

Welche Forstraupe für welche Arbeit? (Ausschnitt Fachartikel der Fachzeitschrift Forst und Technik)

Forst und Technik hat sich auf der KWF-Tagung in Roding die unterschiedlichen Leistungsmerkmale und Einsatzgebiete von acht Forstraupen angeschaut.

Die kleinen Forstraupen erfreuen sich in jüngster Zeit immer größerer Beliebtheit. Natürlich erreichen sie nicht die Leistung und Geschwindigkeit großer Forstschlepper, aber dank ihrer hohen Geländegängigkeit bei gleichzeitig niedrigem Bodendruck erweisen die kompakten Maschinen nützliche Dienste, wenn sie bei erweiterten Rückegassenabständen zum Vorliefern motormanuell gefällten Holzes in die Kranzone des Harvesters eingesetzt werden. Daneben lassen sie sich als Fällhilfe bie der seilutnerstützten Holzernte einsetzen oder zum Rücken kleinerer Holzmengen. Um bodenschonende Holzerntetechniken zu fördern, bezuschusst der Landesbetrieb Forst Baden-Württemberg beispielsweise auf den Kauf solcher Maschinen mit 20% der Anschaffungskosten.



Der preiswerte Allrounder
Pfanzelt Maschinenbau (www.pfanzelt-maschinenbau.de) stellte die Fäll- und Rückeraupe Moritz Fr50 vor. Mit einer Länge von 2.200 mm, einer Breite von 1.100 mm und einem Gewicht von 1.400 kg ist die Maschine sehr kompakt gebaut und lässt sich auf einem Pkw-Anhänger oder auf der Ladefläche eines Transporters umsetzen. Der proportionale Fahrantrieb erlaubt eine Höchstgeschwindigkeit von 8 km/h und die Raupe ist mit einer 5,5-t-Forstseilwinde mit 120 m Seilkapazität ausgestattet. Wie bei allen hier vorgestellten Maschinen werden Fahrzeug und Seilwinde über eine Funkfernsteuerung bedient. Eine Besonderheit der Moritz Fr50 ist das variable Fahrwerk, das für eine bessere Standsicherheit bei der Seilarbeit und beim Rücken hydraulisch auf 1.500 mm verbreitert werden kann, während des Transport und für die Arbeit in engen Beständen wieder eingefahren wird. Pfanzelt sieht die Einsatzmöglichkeiten seiner Maschine überall dort, wo zur Unfallverhütung z. B. bei Sicherheitsfällungen eine Seilwinde benötigt wird und natürlich als Rückeraupe für Vorlieferarbeiten. Mit dem Bodendruck von 0,30 kg/cm³ kann die Fällraupe problemlos auf sensiblen Böden eingesetzt werden.
Der Landesbetrieb Forst Brandenburg führte die Pfanzelt-Rückeraupe auf der KWF-Tagung bie einem Exkursionspunkt vor, bei dem es um die hochmechanisierte Holzernte bei erweiterten Gassenabständen ging. Der vom Harvester nicht erreichbare Teil des Zwischenblocks wurde motormanuell gefällt und entweder zum Rohschaft aufgearbeitet oder beim Nadelholz nur gezopft. Die Rückeraupe wurde danach zum Vorliefern eingesetzt, damit die Stämme vom Harvester aufgearbeitet und schließlich mit dem Forwarder an den Waldweg gerückt werden können. Forst Brandenburg will die immer geringeren motormanuellen Hiebsmengen zukünftig durch hochprofessionelle und optimal ausgestattete Waldarbeiterrotten realisieren. Jede Rotte soll dafür mit einer kleinen Rückeraupe ausgestattet werden, die nicht nur zum Vorliefern, sondern auch als sogenannter UVV-Schlepper in der Starkholzernte und bei Verkehrssicherungsarbeiten dienen soll.